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Berliner
Bündnis für soziale Grundrechte -- Stoppt die Hartz-Pläne
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Für
die internationale Solidarität und eine konsequente Unterdrückung
von Rassismus und Faschismus ...mehr
Anti-Hartz-Bündnis v.30.10.04
Neonazi-Propaganda
überschwemmt Postfächer siehe
dazu die Meldung bei heise- online v. 15.5.05. Dazu werden
von den Versendern diverse Emailadresen und immer neue als Absender
gefälscht und mißbraucht u.a. jetzt auch unserer: info@anti-hartz.de
oder webmaster@anti-hartz.de. Weder haben wir etwas mit der Versendung
noch mit den Inhalten dieser Mails zu tun.
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Solidaritätserklärung
mit den Kolleginnen und Kollegen des Fahrpersonals der Bahn
Liebe Kolleginnen
und Kollegen,
wir unterstützen
Euren Kampf um höhere Löhne und solidarisieren uns mit
Eurem Streik.
Wir verurteilen, wenn Gewerkschaftsführer Euren Streik torpedieren
und
die Bahnprivatisierung unterstützen.
Seit vielen Jahren ist die Gewerkschaftsbewegung in der Defensive
und
muss Reallohnverluste, Arbeitszeitverlängerung und den Abbau
von
sozialen Errungenschaften hinnehmen, weil gewerkschaftliche Kämpfe
nicht hartnäckig als Erzwingungsstreiks geführt werden.
Wir wünschen Euch viel Erfolg, Stehvermögen und Durchsetzungskraft.
Dies würde allen Gewerkschaftern den Rücken stärken
und sich auf die nächsten Kämpfe positiv auswirken.
Wir verurteilen die Bahnprivatisierung wie auch die Angriffe auf
das
Streik- und Koalitionsrecht durch Bahnchef Mehdorn.
Nur
wer kämpft kann gewinnen! Gemeinsam sind wir stark!
-
Liebe Kolleginnen
und Kollegen,
ausgehend vom Metallertreff des Zukunftsforums Stuttgarter
Gewerkschafter gibt es einen Solidaritätsaufruf für die
Lokführer. Wir
fänden es gut, wenn die Lokführer über den Metallertreff
hinaus
Unterstützung bekämen. Wer den Aufruf unterstützen
möchte, melde sich
bitte mit Angaben seines Betriebs und seiner gewerkschaftlichen
oder
BR/PR-Funktion bei thomas@trueten.de. Von hier aus, wird der Aufruf
mit den Unterzeichnern dann an die GDL weitergeleitet.
Mit solidarischen
Grüßen
Ursel Beck
Thomas Trüten
Siehe auch unter
http://www.trueten.de/
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Besetzung BIKE SYSTEMS
GMBH in Nordhausen
Nach zehn Wochen der
Besetzung der Entschluß:
WIR BAUEN FAHRRÄDER IN EIGENREGIE!
Flyer
zur Bestellung des Solidaritäts-Fahrades mit Bild und allen
Daten . pdf Datei
Daß sich
in Deutschland Belegschaften gegen die Schließung des Betriebes
wehren ist selten, viel zu selten.
Daß sie ihren Betrieb besetzen, ist ganz ungewöhnlich.
Daß sie aber die Produktion in Eigenregie aufnehmen, ist der
absolute Ausnahmefall.
Die 135 BesetzerInnen
der Fahrradfabrik Bike Systems in Nordhausen/Thüringen wollen
1800 Fahrräder in Eigenregie bauen. Damit wollen sie beweisen,
daß sie auch ohne Geschäftsführung arbeiten können
und ferner wollen sie damit auf ihre Lage aufmerksam machen, daß
man sich in verschiedensten Formen wehren kann. Die Fabrik hatte seit
der "Wende" etliche Besitzer, zuletzt die "Heuschrecke"
Lone Star aus Texas. Anfang Juli wurde ihnen mitgeteilt, daß
die Produktion eingestellt wird. Daraufhin besetzten sie den Betrieb.
Ihre Schwesterfirma in Neukirch wurde schon im Dezember letzten Jahres
"plattgemacht". Sie wehrten sich nicht. Die dort Beschäftigten
erhielten statt eines Sozialplanes ein Almosen: z.B. für 30 Jahre
im Betrieb 600 Euro "Abfindung".
Ihr könnt
die kämpferischen KollegInnen von Bike Systems in Nordhausen
unterstützen, indem ihr ein "Solidaritätsfahrrad
mit limitierter Auflage aus selbstverwalteter Produktion" kauft
oder im Kollegenkreis, bei Bekannten und Verwandten für eine
Bestellung werbt! Oder vielleicht sogar bei eurem Fahrradhändler!
Daß die
Nordhausener KollegInnen die Idee realisieren können, Fahrräder
in Eigenregie bauen zu können, verdanken sie der Unterstützung
durch die Radspannerei in Kreuzberg und dem Cafe Libertad in Hamburg.
Das Fahrrad ist rot mit schwarzen Felgen und heißt "Strike
Bike".
Bestellen könnt
ihr bei: fahrradwerk@gmx.de. (Flugblatt und Bestellzettel und die
Presseerklärung der Belegschaft im Anhang).
Weitere Informationen über die Besetzung bei www.labournet.de
unter "aktuelle highlights" oder unter "Volltextsuche".
Die Bestellungen
müssen unbedingt bis 2.10.07 erfolgen!
In den ersten
24 Stunden nach Bekanntgabe der Weiterproduktion wurden 120 Fahrräder
geordert, darunter einige aus England, Frankreich, Holland, Italien
und Spanien.
Für Kurzentschlossene: Die BesetzerInnen machen am Montag,
dem 24.9.07 ein Solidaritätsfest, von 12 Uhr bis 14 Uhr Essen
aus der Gulaschkanone. Die Kreisstadt Nordhausen (am Südharz)
ist auch mit der Bahn gut erreichbar.
Dieter Wegner,
21.9.07
(Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg. Info@linkstermine.org)
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| FabrikbesetzerInnen
in Nordhausen: Wir haben nichts zu verlieren! Bericht
von Dieter Wegner (Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg), 31.07.2007
(pdf Datei) |
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Überflüssige
rangeln mit Peter Hartz
"Seit über zwei Jahren sind die Überflüssigen
hinter "Arbeitsmarkt-Reformer" Peter Hartz und den Auswirkungen
seiner Reformen her. Als er heute vor dem Gebäude des Landgerichts
in Braunschweig ankam, bedrängten ihn die Überflüssigen.
Peter Hartz ist wegen Untreue als Arbeitsdirektor bei VW angeklagt."zum
Beitrag auf indymedia
Es wird berichtet
Peter Hartz sei geständig. Aber die Korruptionsvorgänge
bei VW werden nicht im Detail behandelt, sondern der Prozeß
soll schnell wieder beendet werden. Zwischen Justiz und dem Rechtsvertreter
von Peter Hartz wurde ein Deal geschlossen.
Und die IGMetall, deren ehemaliger Betriebsratsvorsitzender bei
VW und ehem. Vorstandsmitglied u.a. mit drinsteckt, macht nicht
die geringsten Anstalten zur Bekämpfungen der Korruption in
ihren Reihen.
"Nicht
die Erwerbslosen betrügen, Peter Hartz betrügt"
so lautete die Aufschrift auf dem T-Shirt eines Demonstranten vor
dem Landgericht in Braunschweig Bericht
bei newsclick.de : "Heute
ist ein schöner Tag für Arbeitslose ab in den Knast"
Und wer steckt noch alles mit drin und wer deckt
das, das ist die nächste Frage der man nachgehen muß.
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Verschärfung
von Hartz IV tritt in Kraft
Was
ändert sich für ALG-II-Empfänger zum 1. August?
mehr bei /www.trueten.de/
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| Menschenverachtende
Hartz IV-Verschärfung: Unbequemen Arbeitslosen werden alle Leistungen
gestrichen, von
Edith Bartelmus-Scholich, 01.06.2006,
link
zum Artikel bei Linke Zeitung |
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"Ab zum Arbeitsdienst"
kommentiert die junge welt v.1.Juni die
noch am Dienstag von der Union und SPD eingebrachten Verschärfungen.
"Wer dreimal
Spargelstechen oder Hundekoteinsammeln verweigert, kriegt künftig
keinen Cent Arbeitslosengeld mehr. Wer Gemeinde oder Landkreis verläßt,
ohne sich bei seinem »Arbeitsvermittler« abzumelden,
verliert all seine Ansprüche...." link
zum vollständigen Artikel v. junge welt
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Täglich 70 Stromsperren
in Lübeck
Auf Teelichten
die Suppe wärmen für die Zubereitung der Babynahrung
um heißes Wasser in der Nachbarschaft bitten 81-jährige,
gehbehinderte alte Dame ohne Strom und Heizung
lauter bedauerliche
Einzelfälle? Nein. Ein Bericht aus der bundesdeutschen Stromversorgungswirklichkeit
von Gunhild Duske.Link
zum vollständigen Artikel beim bund der energieverbraucher
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Bremer Schüler
informieren über Kinderarmut
Wir müssen über Armut sprechen!
Hinsehen bei Verletzung der Menschenwürde -
Hinsehen bei Kinderarmut in Bremen
http://www.blk-demokratie.de/schulen/sch...rmut-in-bremen/
berichtet:
Mehr als 500
Schüler/-innen hatten die Veranstaltung in Projekten vorbereitet
oder arbeiteten mit ihren Schülerfirmen auch während der
Veranstaltung an ihrem Gelingen....
...
Dazu ein paar Beispiele:
Für Nahrung stehen 79,62 Euro im Monat zur Verfügung.
Das sind 2,62 Euro am Tag. Isst der Schüler subventioniert
in der Schulmensa zu Mittag, zahlt er 1,53 Euro. Für 1,09 Euro
soll er dann frühstücken, Zwischenmahlzeiten und Abendbrot
einnehmen, vielleicht mal etwas Süßes und auch alle Getränke
bezahlen. Leitungswasser statt Cola überschrieb
die taz ihren Bericht zum Projekt.
......
Vollständiger Bericht und mehr auf:
http://www.blk-demokratie.de/schulen/sch...rmut-in-bremen/
und
http://www.widerspruch-und-klage.de/thread.php?sid=&postid=3400#post3400
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Tacheles
e.V. ruft auf:
Widerstand ist dringend nötig!
Der Gesetzesentwurf
zur Verschärfung des SGB II liegt nun vor und es ist ein Horrorkatalog!
Den jungen Erwachsenen sollen faktisch bürgerliche
Rechte aberkannt werden und bei ihnen soll exemplarisch die Regelleistung
um 69 EUR abgesenkt werden. Wenn sich das politisch durchsetzen lässt
ist zu befürchten, dass die Absenkung der Regelleistung auf alle
arbeitsfähigen Leistungsberechtigten ausgeweitet wird.
Tacheles veröffentlicht den Gesetzesentwurf und ruft zu Protest
und Widerstand auf. mehr
bei Tacheles e.V.
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| Standortlogik,
Beschäftigungsgesellschaften und Arbeitslosigkeit...
Flg. des AHBü
vom Jan. 2006 (pdf Datei) |
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Clement
beschimpft Arbeitslose [und ruft massenweis Protest und Klage
hervor] Angeblich 20 Prozent Mißbrauchsquote bei »Hartz
IV«. Kritik vom Wohlfahrtsverband Link
zum Artikel bei junge welt
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Nach einer neuen
Berechnungen des Stadtforschungsinstituts Topos droht in Berlin 40
000 Hartz-IV-Haushalten der Umzug
Link
zum Artikel v. 26.8.05 bei der Berliner Zeitung |
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Widerspruch
lohnt sich
Klagen von Betroffenen der »Hartz-IV«-Gesetze und Verfahren
vor Sozialgerichten häufen sich. In Detailfragen sind sie oft
erfolgreich und eröffnen neue Handlungsspielräume Link
zum Artikel bei jungewelt v.15.8.05 |
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Solidarität mit
Labournet und Protest gegen Aktion der Hausdurchsuchung und Beschlagnahme
Am Dienstag,
05.07. wurde von der Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung bei
Redakteuren von Labournet durchgeführt. Als Begründung
wurde der Verdacht auf Urkundenfälschung genannt. Ein angebliches
Schreiben der Bundesagentur für Arbeit Bochum
das Ende 2004 als Flugblatt verteilt wurde und mit gefälschter
Unterschrift von einem Angestellten des Bochumer Arbeitsamtes versehen
war soll Anlass für diese Aktion sein, bei der dann auch sämtliche
Computer beschlagnahmt wurden. Auf dem Flugblatt, das Labournet
aber auch nicht vorgelegt wurde, findet sich angeblich der Zusatz
Paul Lafarque LabourNet. Link
zur ersten Pressemitteilung von Labournet
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Hände hoch, Gesicht
zur Wand
Verteidigungsminister Struck will Arbeitslose als Gegner bei Bundeswehrübungen
berichtet die Berliner Zeitung am 29.6.05 über
die "frischen" Ideen aus der SPD. Link
zum Artikel
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Mittwoch wurde
der Belegschaft des Bosch-Siemens Haushaltsgerätewerks
(BSH) in Gartenfeld mitgeteilt, dass die Waschmaschinen-Fertigung
bis 2006 eingestellt wird. Ca. 700 KollegInnen sollen demnach entlassen
werden und am Standort nur noch Entwicklung, Logistik u.ä.
übrigbleiben. Damit wird nicht nur die massive Arbeitsplatzvernichtung
in Spandau fortgesetzt - es soll auch ein Werk geschlossen werden,
das in vielen gewerkschaftlichen Auseinandersetzungen der letzten
Jahrzehnte eine wichtige Rolle in Berlin gespielt hat.
Sie
kämpfen für uns alle:
Die Berliner Waschmaschinenfertigung muss bleiben! Flg.
des Solidaritätskomitee für die BSH-Belegschaft
Kontakt: Tel. 0177/200 22 93 · e-mail: bsh-soli@gmx.de
Zur weiteren
Unterstützung der von Schließung bedrohten BSH-KollegInnen
trifft sich das Solidaritätskomitee und läd alle ein für:jeden
Dienstag um 18 Uhr, Raum
E02, IG-Metall-Haus, Alte-Jakob-Str. 149
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In einer Pressemitteilung
von der Sitzung des Berliner Senats am 3. 5. 2005 werden
Kriterien für
die Angemessenheit der Wohnungskosten in Berlin für Langzeitarbeitslose
bekannt
gemacht.
Hier ein Auszug:
"Hauptkriterium
für die Prüfung der Angemessenheit wird künftig die
Brutto-Warmmiete einer Wohnung unabhängig von ihrer
Größe sein. Es wurden folgende Richtwerte in Relation
zur Haushaltsgröße festgelegt:
1-Personen-Haushalt:
360 €,
2-Personen-Haushalt: 444 €,
3-Personen-Haushalt: 542 €,
4-Personen-Haushalt: 619 €,
5-Personen-Haushalt: 705 €.
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Hartz
IV: Bis zu 30 000 Berliner sollen umziehen
Mieterverein warnt / Senatoren streiten weiter
Link
zum Artikel v.20.4.05 bei der Berliner Zeitung |
ALG-II-Bezieher
sollen weniger Mietgeld erhalten
Der Finanzsenator verweigert seine Zustimmung zur großzügigen
Regelung der Sozialsenatorin
Link
zum Artikel v.19.4.05 bei der Berliner Zeitung |
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Luxustarife für
EU-Abgeordnete
Während Millionen Menschen mit Hartz IV in die
Armut getrieben werden und die Zahl derjenigen ohne jegliche Krankenkassenversicherung
steigt sollen EU-Abgeordnete und ihre engsten Angehörigen ungewöhnlich
großzügige Gesundheitsleistungen erhalten. Link
zum Spiegel-Artikel v.17.4.05 |
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| Wie
die Agentur für Arbeit ALG-II Empfängern das ihnen zustehende
Geld vorenthält -
Erfahrungsbericht einer alleinerziehende Mutter/Redebeitrag
auf der Montagsdemonstration am 21. März 2005 in Leipzig |
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Die
Bundesregierung will im Schnellschuß ein Knebelungsgesetz
gegen die demokratische Diskussion erlassen! - Die
Neonazis werden genutzt, um ganz andere politische Richtungen
zu bekämpfen! Link
zum Artikel v. W.Grobe, Gruppe Neue Einheit v. 14.2.05
Bundesregierung
beabsichtigt bedenkliche Verschärfung des Straftatbestands
der Volksverhetzung Link
zum Artikel v. Florian Rötzer, Telepolis, v.16.02.2005
Was ist künftig
Volksverhetzung?
Auch Leugnung von »Völkermord« in Ex-Jugoslawien
soll strafbar sein Link
zum Artikel v. Claus Dümde bei Neues Deutschland v.19.2.05
Demorecht
in Gefahr! Rundmail
vom Anti-Hartz-Buendnis NRW v. 20.2.05
Eilanschlag
auf Grundrecht
Link zum
Artikel von Ulla Jelpke bei junge welt v.22.2.05
Rettet
die Bürgerrechte! Flugi
des Anti-Hartz-
Bündnisses NRW v. 7.3.05 (pdf Format)
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"Und
da sage ich noch mal, dass was Sommer da sagt, das ist nicht unsere
Position." Bezirksgeschäftsführers von
ver.di Leipzig-Nordsachsen zur Aussage von Michael Sommer (DGB)
bezüglich Hartz IV: Wir werden keine Schlachten von gestern
erneut schlagen. Auszüge
aus der Rede des Bezirksgeschäftsführers von ver.di Leipzig-Nordsachsen
während der Abschlusskundgebung der Montagsdemonstration vom
31. Januar 2005.
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Jeder zweite Widerspruch
gegen Hartz VI Bescheid ist berechtigt Link
zur Meldung vom 18.2.05 bei der tagesschau
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Sie
brauchen Geld? Tut uns Leid Computerpanne
Hartzweh:
Pleiten, Pannen, eine Bilanz
Bericht über die "Altäglichkeiten" von ALGII-Empfängern
im Jobcenter an der Storkower Straße, Berlin. Link
zum Artikel v.4.2.05 beim BerlinerKurier |
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Studieren
nur noch für Reiche
Erste Studentenproteste nach Verfassungsgerichtsurteil
Erste Proteste
gab es bereits nachdem das Bundesverfassungsgerichtes das Verbot
von Studiengebühren am 26. Januar aufgehoben hat in Bremen
und Hannover. Weiter Aktionen sind angekündigt.
Mindestens 500
Euro pro Semester soll das Studium nun in Zukunft in mehreren Bundesländern
künftig kosten. DIW-Chef Klaus Zimmermann begrüßte
im Handelsblatt das Urteil und bezeichnete es als Wendepunkt
in der deutschen Bildungspolitik - [ allerdings, aber in die
falsche Richtung] - und rechnete in fünf Jahren mit 2500 Euro
pro Semester.
Berichte auf
indymedia
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"Ein-
Euro- Jobs - Arbeit zum Nulltarif ?" / und ohne Rechte!
Inputreferat
von unserer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Bezirkserwerbslosenausschuss
von ver.di Berlin, am Donnerstag, 9. Dez. 2004.
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ARMER
MANN WAS TUN - HARTZ-GESETZE UND SOZIALER FRIEDE
EINIGE
BETRACHTUNGEN ZU DEN GEPLANTEN ARBEITSMARKT- UND SOZIALREFORMEN
(Nov.04)
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Billig-Jobs
graben Sozialkassen Einnahmen ab
Wie die FTD
unter diesem Titel berichtet bedrohen die sog. Reformen Vollzeitarbeitsplätze
und stellen sich als Risiko für die gesetzlichen Sozialkassen
dar. Es wird erwartet, daß es im kommenden Jahr über
200.000 weniger Vollzeitstellen dadurch gibt.
Link zum Artikel
bei FTD vom 30.11.2004
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Auf
Leiharbeit in Mecklenburg-Vorpommern
Was
man bei der Bundesagentur für Arbeit alles erleben kann - Teil
2 Link
zum Artikel bei Telepolis vom 13.12.04 |
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Viele ALG
II Bescheide sind fehlerhaft Tacheles e.V. ruft zum
Widerspruch auf!
"Der Großteil
der ALG II Bescheide enthält gravierende Fehler, viele
Betroffene bekommen zu wenig Leistung. Die Bescheide entsprechen
zudem nicht den gesetzlichen Anforderungen und sind deswegen rechtswidrig"...
link
zu Tacheles und zum Aufruf
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GEW
Berlin verurteilt 1-Euro-Jobs als Zwangsarbeit
Die Landesdelgiertenversammlung der GEW Berlin
lehnt die Zwangsarbeit nach Hartz IV ab. Die Delegierten fordern alle
Personal- und Betriebsräte auf, die Einrichtung von Arbeitsgelegenheiten
mit Mehraufwandsentschädigung zu verhindern und verlangt
die Unterstützung von Klagen gegen diese Maßnahmen.
Wo die Einrichtung solcher Zwangsarbeitsplätze nicht... Erklärung
als pdf Datei |
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Keine Rechtsberatung
und ohne Gewähr aber nützlich dann und wann Lebenshilfe
- ABC
Tipps und Hinweise für
ALG-II Empfänger/ innen
(pdf
Format)
Was hat sich bereits geändert ?
Was wird sich ändern ?
Welche Rechte habe ich ?
Vorsicht ALG II !
Flugblatt des
Anti-Hartz-Bündnis mit unserem kurzem prägnanten Standpunkt.
Zum lesen, runterladen und mitverteilen. (pdf Format) |
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Mieterverein
Bochum, Hattingen und Umgegend e.V. meldet:
" Mietervertreibung
durch Hartz IV: Es geht los!
Beim Mieterverein ist das erste Mitglied aufgetaucht,
das von der Bundesagentur für Arbeit zum Umzug aufgefordert
worden ist, weil die Miete zu hoch sei - um 13,65 €! ..."
link
zur Meldung beim Mieterverein
Bochum, Hattingen und Umgegend e.V.
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Andreas Grünwald,
Hamburg berichter in der junge Welt vom 18.11.04
"Zurück ist nicht möglich
Wer freiwillig für einen Euro pro Stunde bei der »hamburger
arbeit« einsteigt, kann nicht mehr aussteigen. Bald 10 000 Menschen
in der Hansestadt in Beschäftigungstherapie?" ..
link zum Artikel bei junge Welt
und
zu den Realitäten bei 'Ein-Euro-Jobs'
Ein Erfahrungsbericht
aus Hamburg
vom Nov. 04 |
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Nachdem in Düsseldorf
ein ähnliches Projekt angelaufen ist wird auch in Berlin angedacht:
Ein-Euro-Jobs
in Bus und Straßenbahn
Begleitpersonal
könnte "soziale Kontrolle" ausüben
so meldet
die Berliner
Morgenpost am 3.Nov.04 |
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Widerstand
bei Opel
Leistet Solidarität mit den Kollegen die jetzt exemplarisch
für den Streik vom 14. - 20. Okt. von der Opel AG abgestraft
werden sollen link
zu den aktuellen Meldungen auf labournet
Seit
Donnerstag nachmittag, 14. Oktober 2004, stehen bereits bei Opel in
Bochum die Bänder still. Die Produktion ruht, seitdem der Mutterkonzern
General Motors (GM) bekanntgegeben hatte, europaweit in den kommenden
zwei Jahren 12 000 Arbeitsplätze abzubauen.
SOLDARITÄTSADRESSE
DES BERLINER ANTI-HARTZ-BÜNDNISSES
AN DIE BELEGSCHAFTEN DER OPELWERKE IN BOCHUM v.16.10.04
Seiten bei
der IGM und bei
labournet
General Motors-Betriebsrat kündigt für den 19.Oktober
europaweiten Aktionstag an Aufruf
des VKL Opel jpg Datei
Aufruf des Opel Betriebsrat
pdf Datei
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AN DIE KOLLEGINNEN UND
KOLLEGEN VON DAIMLERCHRYSLER Dieses
Flugblatt unseres Bündnis vom Oktober 04, das sich an die DC
Kollegen wendet, richtet sich in seiner Grundaussage aber durchaus
an alle: ... sich
gemeinschaftlich zu wehren - Arbeitende und Arbeitslose zusammen -
zusammen kämpfen! Flugblatt
als pdf Datei |
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Solidarität
mit den Beschäftigten bei KarstadtQuelle ist angesagt. Karstadt
Warenhaus AG: Sanieren nicht zerschlagen! aktuelles
Flugblatt der ver.di |
Gemeinsame
Presseerklärung ver.di und GBR zu Karstadt v.28.9.04
zu den angekündigten Maßnahmen bei KarstadtQuelle, wie
Verkauf, Schließung zahlreicher Karstadt-Häuser, Entlassungen
und Abbau von an die 10.000 Stellen usw.
Leider scheint nach dieser Erklärung auch von den ArbeitnehmervertreterInnen
im Aufsichtsrat von Quelle und Neckermann bereits einigem zugestimmt
worden zu sein. |
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Tranparent auf
der Demo am 2. Oktober gegen die Hartz-Gesetze/Hartz IV in Berlin
an der 50.000 und mehr Menschen teilnahmen.
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Immer
seltener Kinderlachen auf Sachsens Straßen
Wie das Statistische
Landesamt am Samstag in Kamenz mitteilte leben in Sachsen, bedingt
durch Wegzug, immer weniger Kinder. 129 000 weniger als noch vor
fünf Jahre. Link
zur Meldung bei Yahoo v. 18. September 2004
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Hartzinfarkt
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Hartz mit Plänen
für die VW KollegInnen
Und ein Grund
mehr warum die KollegInnen u.a. mit und ohne Arbeit, gut daran tun
sich über die Grenzen hinaus zusammenschließen.
Peter Hartz
Personalvorstand von VW Wolfsburg, ehm. Vorsitzender der Hartz-
Kommission und Ideengeber der sog. Hartz-Gesetze, fordert nach dem
Vorbild von Toyota in Japan, für die Beschäftigten bei
VW u.a. eine "Nullrunde" für zwei Jahre. Neu eingestellte
Mitarbeiter sollen zudem nicht mehr nach dem VW-Haustarifvertrag
bezahlt werden sondern nach dem Flächentarifvertrag der Metallindustrie.
So ein anderer der Punkt seines Forderungskatalog. Das hieße
in etwa 20 Prozent weniger als unter den Standards des VW-Haustarifvertrages.
Link
zur Meldung der ARD und
FAZ
v. 23.8.04
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Daniel bat uns
ein Link zu seiner
Unterschriftensammlung
gegen HARTZ IV zu setzten. Er meint
wir leben in einer demokratischen Republik in der sich mit Aktionen
wie Unterschriften und Protesten diese Frage lösen läßt.
Wie viele Menschen hat Daniel noch Illusionen, versteht noch nicht,
daß wir hier mit einem Kapitalismus konfrontiert sind der
lange schon auf der Ausbeutung anderer Länder, deren Arbeitskräfte
und Ressourcen beruht - daß man darüber nicht hinwegsehen
darf und
womit man sich auseinandersetzen muß, damit die Sache hier
eine Perspektive bekommt..
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Arbeit
und Aufschwung a la Hartz IV |
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Befristete
Jobs für Hartz IV-Umsetzung in Berlin
Zur Umsetzung
beim Arbeitslosengeldes II wollen die
Berliner Bezirksämter befristet Mitarbeiter einstellen. -
Die Bundesagentur für Arbeit zahlt für jeden Fragebogen,
den Hilfskräfte in die neue Software eingeben, eine Fallpauschale
von 35 Euro. Bericht
der Berliner Morgenpost v.23.09.04
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Clement legt
Ein-, Zwei Euro drauf
600.000 ALG II Empfänger billigst
für Kommunen, Wohlfahrtsverbände, Stiftungen
Der thüringischen
DGB-Vorsitzenden Frank Spieth verglich die geplanten Jobs mit dem
Reichsarbeitsdienst. Links
zum Tagesschau-Beitrag
Und ruft GewerkschafterInnen weiterhin zu aktivem Protest auf. Am
Donnerstag, 19. August 2004, 17 Uhr wird Spieth bei der Erfurter
Donnerstagsdemo auf dem Anger sprechen. Link
zum DGB-Thüringen
4000 Erfurter protestieren gegen Bundesregierung - DGB-Chef verlangt
Rücknahme von «Hartz IV» Meldung
bei Yahoo
"Clement:
Ergänzend zum ersten Arbeitsmarkt rechne ich mit einer erheblichen
Verstärkung öffentlicher Arbeitsgelegenheiten, vielleicht
auf 20 Prozent der heutigen Langzeitarbeitslosen, das wären
mindestens 600 000. Diese Beschäftigungsmöglichkeiten
kann die Bundesagentur - wenn die Kommunen, Wohlfahrtsverbände,
Stiftungen und andere sie einrichten - mit bis zu zwei Euro pro
Stunde fördern, das führt mit der Grundsicherung zu Nettoeinkommen
zwischen 850 und 1000 Euro pro Monat. "
Interview
mit dem Bundesarbeitsminister Clement 18.8.04/ Link
zur Info der Bundesregierung /
Das Kölner
Instituts der deutsche Wirtschaft hält die Zwei-Euro-Jobs noch
für überbezahlt. Stattdessen befürwortet es eine Aufwandsentschädigung
von 50 Cent, um Unkosten wie Fahrkarten abzudecken.
Link
zum iwd "Zwei Euro sind zu viel" |
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Zuschüsse für
Anbieter von Ein-Euro-Jobs
"Anbieter der im Hartz-IV-Gesetz geplanten
Ein-Euro-Jobs sollen pro Arbeitsplatz eine Förderung von 500
Euro monatlich erhalten. Eine entsprechende Richtlinie werde vorbereitet,
sagte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion,
Klaus Brandner, der "Passauer Neuen Presse"."
... Berichtet
n-tv. am 10.September 04. Den Bericht bitte am Ende lesen. |
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Schon jetzt
werden die ersten Billigjobs angeboten
Ein-Euro-Jobs
schon ab Oktober in Berlin
meldet
der Tagesspiegel v. 28.8.04
Erste
111 Billigjobs in Frankfurt meldet ddp via
Yahoo! v. 17. 9.04
Und das brandenburgische
Arbeitsministeriums informiert bereits an Beispielen darüber
wo der Einsatz erfolgen kann. "Mögliche
Tätigkeitsfelder für zusätzliche Arbeitsgelegenheiten
mit Mehraufwandsentschädigung im Land Brandenburg"
Link zur entsprechenden Information beim brandenburgische Arbeitsministerium.
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| Künftig
will die Bundesregierung
Ein-Euro-Jobs auch in privaten Unternehmen
zulassen. Berichtet spiegel online basierend auf einer
Verwaltungsanweisung der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit.
Link
zum Bericht v. 6.September bei spiegelonline |
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Unzumutbar
Bis zu 30 Prozent Abschlag zulässig
Nach Hartz IV ist
eine Entlohnung 30 Prozent unterhalb des tariflichen oder ortsüblichen
Lohnes zumutbar. Link
zu einem Artikel der Berliner Zeitung v. 17. August 2004
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Angesichts
wachsender Proteste: Rot-Grün einigt sich darauf Einzelpunkte
von Hartz IV zu
korregieren
- Das neue Arbeitslosengeld II soll nun schon Anfang Januar an
alle ausgezahlt werden -
Clement sagte, er habe vorgeschlagen, dass der Freibetrag von 4100
Euro nun auch schon ab der Geburt des Kindes gelten soll. Link
zur Meldung bei NDR Info v. 12.8.04 |
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Die
Proteste gegen die Hartz-Gesetzte/Hartz IV gehen weiter-
auch
bei Montagsdemos und an anderen Tagen
In
Berlin Ort, Ziel usw. siehe bitte unter Aktionen
/ Termine
Interessante
Teilnehmer-Berichte, Eindrücke und Bilder über die Demos
in Berlin und in all den anderen Städten im Land auf Indymedia

Freies
Pressefoto zur Veröffentlichung 16.09.2004 © by Initiative
"Hartz IV stoppen! - Münster / Münsterland!
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Arbeitslosigkeit
treibt immer mehr Menschen in die Sozialhilfe
Pressemitteilung des Statistisches Bundesamt vom 9. August 2004 |
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"Hartz
IV" und Wohngeld Pauschal
in die Abwärtsspirale link
zu einem Artikel des Berliner Miterverein und Sozialabbau:
Hartz IV und das Wohnen Artikel beim Mieterverein Bochum
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Nach einer Aussage
des Mieterbund (MBD) müssen 100000, das heißt rund 3
Prozent von 3 Millionen der Betroffenen, wegen Hartz IV umziehen.
Link
zum Bericht Die Welt v. 24.09.04
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BA prüft Sparbücher
von Kindern
Beim
Arbeitslosengeld II wird Vermögen der Kinder auf die Leistung
angerechnet. Dadurch könnten bis zu 2,2 Millionen Menschen Leistungen
für Kinder verlieren, wenn diese eigenes Vermögen über
750 Euro besitzen... Link
zum Artikel FTD v.3.4.04 |
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Arbeitslosengeld II:
So groß darf Ihre Wohnung sein
45 Quadratmeter
gelten als angemessen. Viele Arbeitslose müssen sich in Zukunft
selbst krankenversichern. Einführung von Hartz IV kostet 550
Millionen. Link
zum Artikel des Hamburger Abendblatt v. 29. Juli 2004
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Hartz IV - Auswirkungen
von Arbeitslosengeld II
Die
Hartz-IV-Gesetze sind beschlossene Sache. Vielen droht der Umzug
in eine kleiner Wohnung. Werden
Plattensiedlungen zu Armenghettos?
Link zum Manuskript des Beitrages der Sendung von exakt (MDR), vom
13.07.2004
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Hartz IV: Neue
Armut für Millionen
Eine
plastische Übersicht Dinge bei isw-muenchen.
pdf Datei
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Die
Welt berichtet:
Minijobs bringen Arbeitslosen künftig nur noch 60 Euro ein
Zuverdienst
eingeschränkt - Freibetrag wird durch Hartz-Reform abgeschafft
- Ministerium verteidigt neue Regeln...
Link zum
Welt Artikel vom 17.Juli 04
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Informationsblatt
über die wesentlichen Inhalte von "Hartz
IV"(Arbeitslosengeld
II) Stand:
April 2004
Link zur pdf Datei beim Herausgeber:
Bundesministerium
für Wirtschaft und Arbeit
und Link zur Veröffentlichung
"Viertes
Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt"
im "Bundesgesetzblatt Jahrgang 2003 Teil I Nr. 66, ..."
pdf Datei
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Siehe
auch die
aktuellen Sonderseiten zu Hartz IV auf
Labournet
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Infineon
zeigt des Pudels Kern
Münchner Chiphersteller will im Werk Dresden 700 Stellen
in Leiharbeitsplätze umwandeln
link
zum jw Artikel vom 20.4.04
700 Infineon-Mitarbeiter
sollen bis 2007 in Leiharbeitsfirma wechseln link
zur Meldung bei Yahoo! vom 13. Mai 2004 |
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...aus 2003
/ 02
Gemeinsam
gegen die Sozialkahlschlagpolitik der Bundesregierung -
Widerstand 2003 - gegen Agenda 2010, Gesundheits-"Reform",
Hartz-Gesetze & Co
Ein Flugblatt des Anti-Hartz-Bündnis.
Zum lesen, runterladen und mitverteilen. (pdf Format)
2010?
-
20.10.! ...und
Action...!
Im folgenden dokumentieren wir ein Flugblatt aus der IG Metall.
Am 20.10. gegen 2010
Am 20. Oktober findet zur breiteren Bekanntmachung der zentralen Demonstration
am 1. November 2003 in Berlin ein bundesweiter Aktionstag statt.
Die Stadtteilgruppe Spandau der Berliner IG Metall ruft gemeinsam
mit dem Anti-Hartz-Bündnis und anderen Initiativen zu einer Protestkundgebung
in Spandau auf:
Gegen Entlassungen und Sozialabbau -
Weg mit der Agenda 2010
Montag, 20. Oktober 2003, 14.00 Uhr,
vor dem Siemens-Verwaltungsgebäude,
Nonnendammallee 101 (U-Bhf. Rohrdamm)
Wir lassen uns nicht länger gegeneinander ausspielen: Unser Kampf
um Arbeit, Einkommen und gegen Entlassungen ist untrennbar verbunden
mit dem Protest der arbeitslosen und ungesichert beschäftigten Kollegen/innen
gegen Leistungskürzungen und Zwangsmaßnahmen.
Weg mit der Agenda 2010
Keine Streichung der Arbeitslosenhilfe
Keine Verschärfung der Zumutbarkeitskriterien
Keine Ausweitung ungesicherter Beschäftigungsverhältnisse, von
Leiharbeit und Befristungen
Gegen Sozialabbau durch Gesundheits- und Renten"reform"
Für den Erhalt des Kündigungsschutzes
Für den Erhalt der Tarifautonomie
Standortübergreifender Widerstand gegen Entlassungen und Verschlechterung
von Arbeits- und Einkommensbedingungen
- - -
Was hat die Agenda 2010 mit mir zu tun?
Jeden Tag wird uns erklärt: "Die sozialen Sicherungssysteme können
wir uns so nicht mehr leisten". Die "Reformen" haben verschiedene
Namen - Agenda 2010, Hartz, Rürup, Herzog, Gesundheits- und Rentenreform.
Das Ergebnis ist immer dasselbe: Sozialabbau, Umverteilung von unten
nach oben und Schaffung eines immer ungeschützteren Niedriglohn-Bereichs,
in den die ehemaligen Leistungsbezieher gedrängt werden.
Dazu kommt der Druck auf uns Beschäftigte: Wenn wir uns nicht wohlverhalten
und verzichten, werden Arbeitsplätze in Billinglohn-Länder verschoben.
Allein in Spandau - bei Siemens, Osram, KBA - sollen aktuell wieder
einmal hunderte von Arbeitsplätzen abgebaut werden, obwohl dort jeweils
schwarze Zahlen geschrieben werden. Die Firmenleitungen hoffen und
setzen auf die Einschüchterung der Belegschaften durch die Drohung
mit Verlagerungen und der Angst um den Arbeitsplatz. Nicht selten
kehren gerade Entlassene als Leihkräfte wieder zurück in den Betrieb.
Die Hartz-Gesetze verstärken diese Gefahr und Beschäftigungsverhältnisse
außerhalb des Tarifvertrags zum Normalfall.
Der Tarifvertrag selbst wird immer mehr in Frage gestellt. Ein Gesetzesentwurf
der CDU/CSU sieht vor, Entgeltvereinbarungen unter Tarif an den Gewerkschaften
vorbei im Betrieb vereinbaren zu können. Damit werden die Kollegen/innen
von Betrieb zu Betrieb sich gegenseitig nach unten drücken lassen.
Das ist nichts anderes als der nächste entscheidende Schritt zur systematischen
Absenkung unserer Einkommen und Rechte!
Die bereits verabschiedeten bzw. geplanten "Reformen" (Krankengeld,
Zahnersatz, Streichung der Arbeitslosenhilfe, Rentenreform usw.) bedeuten
Leistungskürzungen in der Summe von rund 30 Milliarden Euro. Für jeden
Beschäftigten bedeutet das im Durchschnitt einen Verlust von ca. 7
Prozent seiner bisher verfügbaren Leistungen. Auch wenn dies nicht
unmittelbar vom Einkommen abgeht, so muss doch jeder in etwa in diesem
Umfang für die wegfallenden Leistungen Vorsorge treffen. Wenn gleichzeitig
über die geplante Steuerreform durch Senkung des Spitzensteuersatzes
6 Milliarden Euro an die Reichen und Superreichen verschenkt werden
und schon durch die Senkung der Gewinnsteuern 2001 30 Milliarden Euro
in die Kassen der Unternehmen geflossen sind, so ist klar, was hier
geschieht: Nicht "Reform unseres Sozialsystems", sondern Umverteilung
von unten nach oben!
Niedriglohnbereiche, Leiharbeit, Aufbrechen des Flächentarifvertrags,
Lohnverzicht, Sozialabbau - all dies sichert letztlich keinen Arbeitsplatz
und wird das verbleibende System sozialer (Un)sicherheit in keiner
Weise "zukunftssicherer" machen. Dies ist vielmehr ein Projekt der
verstärkten Ausbeutung und Entrechtung der abhängig Beschäftigten,
gegen das wir entschlossenen Widerstand leisten müssen. Wir dürfen
uns nicht länger von dem Gerede der angeblich unausweichlichen "Reformen
für die Zukunft unseres Standortes" verarschen lassen, sondern müssen
für unsere Interessen eintreten - eintreten für die gemeinsamen Interessen
von (Noch-)Arbeitenden, ungesichert Beschäftigten und Arbeitslosen!
Für den 1. November 2003 ruft ein Bündnis von Gewerkschaften, Arbeitslosen-Initiativen
und sozialpolitischen Vereinigungen zu einer bundesweiten Demonstration
gegen den geplanten Sozialabbau auf. Diese Demonstration findet in
Berlin statt (13 Uhr, Alexanderplatz). Deshalb sollte sie gerade auch
von Berliner Beschäftigten unterstützt werden. Sie soll der Auftakt
für weitergehenden Protest gegen die geplanten "Reformgesetze" werden.
V.i.S.d.P.: IG Metall, Vwst. Berlin, Stadtteilgruppe Spandau, Luis
Sergio, Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin
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Schon was
vor am 1.Novemeber?
Wir jedenfalls demonstrieren da gegen Sozialabbau -
mit vielen anderen! Aufruf und Unterstützerliste finden sich hier
>>
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Muss die
SPD jetzt die Verfassung ändern?
Wir folgen einem Lesetipp
des Berliner Arbeitslosenzentrums
oder einem Bericht aus der Saarbrücker Zeitung vom 9. September
2003 "Arbeitslose
werden zur Selbstunterwerfung gezwungen" Richter am Bundesverwaltungsgericht
hält Clement-Pläne zur Arbeitsmarkt-Reform für verfassungswidrig
!
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Neue Regelung
für angehende Arbeitslose!!!
Wir dokumentieren eine Meldung des Berliner Arbeitslosenzentrums:
FRÜHZEITIGE ARBEITSSUCHMELDUNG WIRD AB 1. JULI PFLICHT !
Wer sich nicht rechtzeitig meldet, bekommt das Arbeitslosengeld
gekürzt
In wenigen Tagen tritt eine kleine, für die Betroffenen jedoch gravierende
Änderung des Dritten Sozialgesetzbuches (SGB III) in Kraft. Zukünftig
müssen sich Personen nun bereits persönlich als arbeitssuchend melden,
wenn sie zwar noch beschäftigt sind, jedoch den Zeitpunkt der Beendigung
des Arbeitsverhältnisses kennen. Erfolgt diese frühzeitige Meldung
nicht ^Äunverzüglich nach Kenntnis des Beendigungszeitpunktes^Ô
(§ 37b SGB III), wird das Arbeitslosengeld gekürzt. Die Minderung
kann beträchtlich sein:
zwischen 7,- und 50,- Euro für jeden Tag der verspäteten Meldung.
Die Höchstsanktion beträgt 30 Tagessätze. Nur in Einzelfällen wird
von solchen Strafen abgesehen. Voraussetzung: Der oder die Arbeitssuchende
kann glaubhaft machen, dass eine persönliche Meldung nicht möglich
war und er oder sie meldet sich am Tage nach der Beseitigung dieses
Hindernisses beim Arbeitsamt.
Der Wuppertaler Selbsthilfeverein Tacheles e. V. hat eine umfassende
Information zur neuen Arbeitssuchmeldung ins Internet gestellt,
die wir allen Arbeitssuchenden zur Lektüre empfehlen, damit niemand
aus Unwissenheit Leistungsminderungen in Kauf nehmen muss:
http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2003/meldepflicht.htm
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Berliner Arbeitslosenzentrum
in den Evangelischen Kirchenkreisen Berlin Stadtmitte und Wedding
e. V.
Vorstand - Kirchstr. 4 - 14163 Berlin
Tel. (030) 8 01 40 61 - Fax (0 30) 8 02 63 07
E-Mail: vorstand@berliner-arbeitslosenzentrum.de
Internet: http://www.berliner-arbeitslosenzentrum.de
(Ende der Dokumentation)
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Achtung
Falle
Warnung
vor systematisch verschärften Praktiken der Arbeitsämter, 07.04.03!
Liebe LeserInnen,
wir veröffentlichen vorab
einen Artikel
aus der April-quer, die erst um Ostern zu Haben sein wird.
Es geht um die Tücken, die die Arbeitsämter derzeit bundesweit ersinnen
und praktizieren, um möglichst viele zumindest zeitweise vor allem
aus dem Arbeitslosengeldbezug auszugrenzen. Bitte die Information
auch an Freunde, Bekannte etc. weitergeben. Mit freundlichem Gruß
der quer-Redaktion.
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Wochenendseminar,
Information+Diskussion, Posiumsdiskussion
massig Veranstaltungen
Das "Berliner Bündnis für soziale Grundrechte -- Stoppt
die Hartz-Pläne" dreht auf: 7 neue Termine von der Podiumsdiskussion
bis zum Wochenendseminar. |
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Heraus zum
1. April
Der
Leiharbeit Tuer und Tor geoeffnet?
Interview der Jungen Welt mit einem Vertreter der Freien Arbeiter
Union (FAU), die im "Berliner Bündnis für soziale
Grundrechte -- Stoppt die Hartz-Pläne" mitmacht.
Auf KanalB gibt es Videos
von der 1. April Aktion
im Netz online anschaubar.
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taz
ruft zur Demo auf
Protesttag
gegen Leiharbeit & Co
Der taz ist die Demo am 1. April immerhin eine Kurzmeldung wert. |
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Artikel
von Peter Nowak im Neuen Deutschland
Protesttag
gegen Leiharbeit
Dieser informative Artikel beginnt damit, den LeserInnen des ND zu
erklären, dass die Demo des "Berliner Bündnis für
soziale Grundrechte -- Stoppt die Hartz-Pläne" am 1. April
kein Scherz ist. |
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Flugblatt
zum 01.Apil 2003 |
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HERAUS
ZUM 1. APRIL!
Wir, Berufstätige
und Erwerbslose, platzen fast vor Freude! Das möchten wir auch
auf der Straße zeigen. Wir werden deshalb am 1. April einen
Festumzug vom Arbeitsamt Wedding zur Zeitarbeitsfirma Randstadt
im selben Bezirk veranstalten und dort schon einmal anfangen, junge
Arbeitskraftunternehmer zu versteigern. Wir hoffen damit, einen
sinnvollen Beitrag zur Rettung des Standorts Deutschland zu leisten.
Da wir aber
wissen, daß es nicht ausreicht, sich über erste Fortschritte,
wie die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe zu freuen, möchten
wir mit der Freudendemonstration auch ein Zeichen für weitere
einschneidende Maßnahmen setzen. Wir fordern:
- Umgehende
Einführung der 7-Tage Woche
- 14 Stunden
am Tag sind zumutbar!
- Radikale
Senkung der Lohnkosten! 2 Euro die Stunde sind genug!
- Verkauf der
Sozial- und Arbeitsämter an die Heilsarmee!
- Lohn für
Leiharbeiter nur noch Leihweise!
- Jungendliche!
Bezahlt eure Ausbildung durch Organspenden!
Die Aktion startet
Dienstag, 1. April ab 15.30 Uhr, Arbeitsamt Wedding, Müllerstr.16,
(U-Bhf. Wedding) und zieht später zu Randstadt am Leopoldplatz.
Mehr clement!
MehrArbeit! Weniger Lohn!
HERAUS ZUM 1. APRIL!
(für den
Standort verzichte wir gerne)
Mehr Arbeit,
weniger Lohn!
Wir freuen uns!
Am 1. 4. Treten die ersten Hartz-Gesetze in Kraft. Sie werden langfristig
eine Senkung der Lohnkosten mit sich bringen. Das ist eine gute
Sache und wird den Standort Deutschland sicher wieder nach vorne
bringen.
Statt Freizeit:
Zeitarbeit!
Die unter uns,
die keine Arbeit haben, können sich besonders freuen. Endlich
ist Schluß mit dem Herumgammeln in der sozialen Hängematte.
Zumindest für die, die in den Zeitarbeitsfirmen und Personal
Service Agenturen unterkommen werden. Selbst die notorischen Reformblockierer
vom DGB haben einen großen Schritt in die trichtige Richtung
gemacht und untertarifliche Tarifverträge abgeschlossen. Der
Grundsatz "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit", ist
damit hoffentlich für immer vom Tisch!
Weg mit dem
Kündigungsschutz!
Es wurde ja
auch mal Zeit, ist aber nur ein Anfang: Ältere können
jetzt leichter gekündigt werden, und ab 52 Jahren auch leichter
befristet eingestellt werden. Und wenn der Arbeitgeber sie zu einem
Niedriglohn neu einstellt, zahlt der Staat einen Teil des Lohnes,
damit die alten nicht verhungern. Das istwahrhaftig soziale Marktwirtschaft!
Hilfsarbeiterausbildung
für alle!
Und auch die
Jungen haben allen Grund zum Lachen: Zwar müssen sie noch auf
das Ausbildungszeitwertpapier verzichten, aber die nächste
Reform kommt bestimmt. Immerhin gibt es bald die Miniausbildung.
So werden junge Menschen endlich zu dem Ausgebildet was Firmenchefs
strahlen lassen wird: Zum Hiwi auf Lebenszeit.
Weil wir einverstanden
sind!
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Nächstes
Treffen 13. März 2003, 18 Uhr, Pionierstrasse 10
Neu:
Anti-Hartz-Bündnis Düsseldorf
Am 13. Februar 2003 gründete sich das Anti Hartz Bündnis
Düsseldorf. 15 Kolleginnen und Kollegen aus der IG Metall,
der IG Bau, ver.di, der Arbeitsloseninitiative und der FAU hatten
sich auf der Gründungsveranstaltung eingefunden.
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"Was ansteht ist ein Bündnis gegen die Arbeit, [...]"
Erfurt:
Demonstration gegen Arbeit am 06.05.03
"Gegen die Arbeit - für das Leben": Das ist ein
Demoaufruf in dem unterschieden wird zwischen der ganz allgemeinen
Notwendigkeit, dass nämlich in jeder Gesellschaft gearbeitet
werden muss um diese zu unterhalten und der Frage wie, wann, wer
und zu welchen Bedingungen gearbeitet wird und werden muss, weil
entsprechende Systemzwänge hergestellt werden. Dazu gibt es
auch ein Seminar "Geschichte, Zukunft und Ende der Arbeit 1".
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Neu
Dank rot-grün möglich:
"Eckpunkte/Verhandlungsergebnis"
für den Tarifvertrag zu Leiharbeit (DGB/BZA)
Das Gesetz der rot-grünen Regierung für "moderne Dienstleistungen
am Arbeitsmarkt" sieht unter anderem vor, dass Leiharbeiterinnen
nur dann auf Dauer schlechter gestellt im entleihenden Unternehmen
arbeiten dürfen, als die dort regulär Festangestellten,
wenn es für die Leiharbeitsfirma einen Tarifvertrag gibt, unter
den die LeiharbeiterInnen fallen. Das ist das große Geschenk
der Regierung an die DGB-Gewerkschaften, die so an der Regulierung
eines bereiches beteiligen können, bei dem sie bisher keinen
Fuß in die Tür brachten.
Das Wichtigste in Kürze: Löhne für Ungelernte mit "Vermittlungshemmnissen":
6,85 EUR/Std., Ungelernte 8,40 EUR/Std., Facharbeiter 10,60 EUR/Std.,
Laufzeit 42 Monate mit Dynamisierung |
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Neu
Dank Christlichem Gewerkschaftsbund möglich
Tarifvertrag
zur Leiharbeit (CGB/INZ)
Unter der Überschrift. "Die Christlichen Gewerkschaften
- Rettungsanker der Zeitarbeit ?!" berichtet die Edgar Schröder
Unternehmensberatungsgesellschaft für Zeitarbeit mbH von einem
ab dem 1. März gültigen Tarifvertrag des Christlichen
Gewerkschaftsbundes mit dem Interessengemeinschaft Nordbayerischer
Zeitarbeitunternehmen e.V "INZ". Zitat: "In den alten
Bundesländern beträgt der Grund-/Produktivlohn für
Helfer EUR 6,30 bzw. 6,70, in den neuen Bundesländern EUR 5,70
bzw. 6,20."
Die ab 1.4.2003 gültigen Verträge im Wortlaut
auf eine Blick unter
http://www.inz-ev.de/html_00/download.asp
oder einzeln:
http://www.inz-ev.de/ftp/INZ-Manteltarifvertrag.pdf
http://www.inz-ev.de/ftp/INZ-Entgeltrahmentarifvertrag.pdf
http://www.inz-ev.de/ftp/INZ-Entgelttarifvertrag-Ost.pdf
http://www.inz-ev.de/ftp/INZ-Entgelttarifvertrag-West.pdf
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Neu
Bericht von IGM Berlin Veranstaltung zu Hartz
He will not be moved...
Bericht von einer Veranstaltung der IG Metall Berlin zur Reform des
Arbeitsmarktes (Hartz) am Montag, den 24. Februar 2003 zur "aktuelle[n]
Gesetzeslage [...] und unser[em] weitere[n] politische[n] Vorgehen"
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Arbeitsplatzabbau
bei Berliner Verkehrsbetriebe
Gefeuerte Busfahrer als Ich-AG |
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Vorabdruck
aus express 1/2003 (Monatszeitschrift für sozialistische Betriebs-
und Gewerkschaftspolitik):
"Was tun gegen Hartz"
Am 4. Dezember 2002 hatten das "Berliner Bündnis für
soziale Grundrechte - Stoppt die Hartz-Pläne!" und die "Stiftung
Menschenwürde und Arbeitswelt" unter dem Titel "Was
tun gegen Hartz!" zu einer Diskussion in die Humboldt-Uni eingeladen.
Mit rund 500 TeilnehmerInnen war die Veranstaltung im Audimax überraschend
gut besucht. |
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In
der Diskussion ist die Gründung einer neuen Arbeitsgruppe:
AG Perspektive |
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Die
Ersten werden die Letzen sein
PSA-Haustarifvertrag
der Christliche Gewerkschaften
Die "Tarifgemeinschaft Christliche Gewerkschaften Zeitarbeit
und PSA" hat einen Mantel-, Entgeltrahmen- und Entgelttarifvertrag
mit der "Prinz und Partner Gesellschaft zur Überlassung
von Personal auf Zeit mbH" geschlossen. Besonders interessantes
Detail: Die schrittweise Anpassung an den Tarif des entleihenden Unternehmens
bis auf 100 % nach 37 Monaten. Der Tarifvertrag soll an ähnliche
der IGM NRW angelehnt sein. (15.01.2003) |
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Pressekerklärung:
Rhein-Main-Bündnis
gegen die Umsetzung der Hartz-Pläne |
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ebenfalls
bei anti-hartz.de:
Reform "Moderne Dienstleistungen
am Arbeitsmarkt"
- Übersicht über die zum 01.01.2003 vorgesehenen gesetzlichen
Regelungen (Zusammenfassung)
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Neu
bei anti-hartz.de:
Stellungnahme des DGB zum
Hartz-Konzept
"Der DGB und seine Gewerkschaften stellen sich nach wie vor
den Herausforderungen der Hartz-Kommission und wollen an einer konstruktiven
Umsetzung mitwirken im Interesse der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen,
der Arbeitslosen und der Gesellschaft insgesamt." (sic!)
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Neu
auf der Seite Theorie:
Thesen für eine interne inhaltliche
Diskussion im Anti-Hartz-Bündnis zum Thema Arbeitszwang |
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Poltisches
Highlight zum Jahresende
zum Abschluß des Jahres gibt es noch einmal ein politisches
Highlight. Am 19./20.Dezember -- dem Jahrestag der argentinischen
Rebellion gegen die dortigen Versuche der Regierung und des Kapitals,
das sinkende Staats- und Wirtschaftsstandortsschiff auf Kosten der
armen und/oder arbeitenden Bevölkerung flott zu machen --
organisieren verschiedenste Gruppen, Organisationen und Bündnisse
die Tage des sozialen Protests - hier der Terminplan |
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Neues
Bündnis im Ruhrgebiet
In der letzten Woche hat sich in Bochum - als Novum - ein ruhrgebietsweites
Bündnis gegen soziale Demontage und insbesondere gegen die laufenden
Hartz-Pläne gegründet. Wir haben die Presseerklärung. |
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Arbeits-
und Sozialamt unter einem Dach
Treptow
prescht vor
Zum ersten Mal gibt es in Berlin ein gemeinsames Büro von
Arbeitsamt und Sozialamt. Es ist seit Donnerstag an der Rudower Chaussee
in Adlershof in Betrieb, wo beide Behörden ihren Sitz in Treptow-Köpenick
haben. Das Ziel: Sozialhilfeempfänger sollen schnell und effektiv
zu einer Arbeit kommen. |
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Nun
auch im Ruhrgebiet:
Soziale
Grundrechte /
Stoppt die Hartz-Pläne
Mo. 9.12., 19:30 Uhr, Bahnhof Langendreer
Die gemeinsame Empörung über die Regierungs-Angriffe bei
gleichzeitig kaum existenter Oppositionsmöglichkeit könnte
diesmal bewirken, was auch in anderen Regionen bereits Wirklichkeit
ist: eine arbeits- und widerstandsfähige Kooperation von unten.
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Neu
auf der Seite Materialien:
Das Gegeninformationsbüro wertet
die Gesetzentwürfe aus
und gibt weitere interessante Hinweise auf Arbeitsmaterialien von
der "Arbeitnehmerkammer Bremen" u.a. Folien zum download |
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Demonstration
gegen Niedriglohn, Leiharbeit und Arbeitszwang
was tun gegen Hartz
5.12., ab 17 Uhr, Beginn am Arbeitsamt Mitte/Charlottenstr. (Nähe
U6-Kochstr.) mit zahlreichen Redebeiträgen (und den Versprechen,
diese kurz zu halten) und Kulturprogramm. Route: Arbeitsamt Charlottenstr.
- Kochstr.- Oranienstr. - Heinrichplatz - Mariannenstr. - Skalitzer
Str. - Kottbusser Str. - Kottbusser Damm- Hermannplatz (Abschlusskundgebung).
Es gibt natürlich auch einen Aufruf zu der Demo und ein Flugblatt
zum Ausdrucken und Verteilen. Gewerkschaften -- raus aus dem
Boot! Solidarität statt Ich-AG!
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Das "Berliner
Anti-Hartz-Bündnis" und die "Stiftung Menschenwürde
und Arbeitswelt" laden ein zur Information und zum Protest
gegen die derzeitige Arbeitsmarktpolitik
"Was tun gegen Hartz"
am Mittwoch, den 4. Dezember 2002, 19 Uhr, im Audimax der Humboldt-Universität
zu Berlin. (Unter den Linden 6, Bus 100, U-und S-Bahnhof Friedrichstraße)
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taz Berlin lokal
Nr. 6921 vom 4.12.2002, Seite 24,
von ANTJE LANG-LENDORFF
Stunde der politisch allein
Gelassenen
Anti-Hartz-Bündnis mobilisiert gegen Reform des Arbeitsmarkts.
Potenzielle Hartz-Gegner sollen ins Boot geholt werden. Bundesweite
Vernetzung im Gespräch
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Widerstand
formiert sich bundesweit:
BAG SHI
Bundesarbeitsgemeinschaft
der Sozialhilfeinitiativen e.V.
Frankfurt/M. Moselstraße 25
Gemeinsam den massiven Angriff auf bestehende Rechte von
ArbeitnehmerInnen und Erwerbslosen abwehren! - Einladung zum Gründungstreffen
eines Bündnisses gegen die Umsetzung der Hartz-Pläne |
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Die endgültige
Version der
Gründungserklärung
des Anti-Hartz-Bündnisses
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Kurzinformation
Zeitplan der Bundesregierung
bezüglich Umsetzung der Hartz-Vorschläge und erweiterten
Eingriffen in soziale Rechte
Auf einer Veranstaltung am 30. 10. 2002 anlässlich
des Weltspartages im ehemaligen Haus der IG Medien Berlin, Dudenstr.,
wurde durch den Kollegen Jürgen Ulber, Experte für Leiharbeit
beim Bundesvorstand der IG Metall bekannt.
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Gesetzesänderungen
Eine Übersicht über die
geplanten Änderungen
die am Donnerstag (07.11.2002) beraten wurden, hat die BAG SHI erstellt.
Weitere Gesetzestexte und Begründungen |
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Beiträge
bitte im .txt-, .rtf- oder html-Format. Verwendung unverlangt eingesandter
Texte unter Vorbehalt. Für den Inhalt der extern verlinkten Web-Sites
sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Technische
Hinweise bitte an webmaster@anti-hartz.de
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zum
Seitenafang |
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