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"Was
tun gegen Hartz"
am Mittwoch,
den 4. Dezember 2002, 19 Uhr, im Audimax der Humboldt-Universität
zu Berlin. (Unter den Linden 6, Bus 100, U-und S-Bahnhof Friedrichstraße)
Mag sein, daß
sich das Hartz-Konzept ohnehin bald als Luftblase im sogenannten
Kampf gegen die Arbeitslosigkeit herausstellt. Das hindert jedoch
ihre Erfinder nicht daran, im Höllentempo jede Woche ein neues
Vorhaben auf den Weg zu bringen. Obwohl sich das Leben vieler Bürgerinnen
und Bürger erheblich geändert haben wird, wenn die Hartz-Module
Wirklichkeit geworden sind, ist deren Wirkung bisher nur in Expertenkreisen
diskutiert worden. Die Gewerkschaftsspitzen sind mit im Boot und
die rot-grüne Regierung verkauft ihre Ideen wie auf dem Jahrmarkt.
Die Medien organisieren die Show.
Inzwischen regt sich Empörung in vielen gesellschaftlichen
Gruppen über die Arbeitsmarktvorhaben der Regierung. Die Gewerkschaft
ver.di Berlin hat sich gegen die Hartz-Pläne positioniert,
in der IG-Metall kritisiert die Basis das Konzept, verschiedene
Erwerbslosengruppen, soziale und politische Inis, GewerkschafterInnen
und Einzelpersonen haben sich in Berlin zu einem Anti-Hartz-Bündnis
zusammengeschlossen. Ihr Protest richtet sich nicht nur gegen einzelne
Vorschläge, sondern gegen das gesamte Konzept.
Laßt uns die
Proteste bündeln und eine Gegenöffentlichkeit herstellen!
Auf der Veranstaltung
wollen wir:
- Wesentliche Kritikpunkte
an den Hartzplänen herausarbeiten
- Über den sich
auf Berliner und Bundesebene formierenden Widerstand informieren
- Die Möglichkeiten
einer solidarisch-praktischen Zusammenarbeit aller Anti-Hartz-Kräfte
auf Berliner Ebene diskutieren
Auf dem Podium informieren
und diskutieren:
Michael Heinrich, Redaktionsmitglied von PROKLA, Zeitschrift für
kritische Sozialwissenschaft
Detlef Hensche, Rechtsanwalt
Christa Sonnenfeld, Sozialwissenschaftlerin, langjährige Mitarbeiterin
beim Frankfurter Arbeitslosenzentrum FALZ
Mac Wompel, LabourNet Deutschland
Berliner IG-Metaller. N.N.
Hinrich Garms, Anti-Hartz-Bündnis, Bundesarbeitsgemeinschaft
der Sozialhilfeinis
Unterstützt von
Netzwerk Selbsthilfe und Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt
V.i.S.d.P.: R. Hürtgen, 10435 Berlint
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