An
alle globalisierungs- und kapitalismuskritischen Initiativen
Berlins
Liebe Freundinnen und
Freunde!
Im Anschluss an das bundesweite
Treffen zur Vorbereitung eines Deutschen Sozialforums sowie des
nächsten Europäischen Sozialforums in Paris haben sich
die aus Berlin anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 16.
Februar 2003 verabredet, zum
Freitag, 14. März
2003
18. 00 Uhr - gegen 21.00 Uhr
im Familiengarten Oranienstr. 34 - Kreuzberg
alle Interessierten globalisierungs-
und kapitalismuskritischen Gruppen Berlins einzuladen, um gemeinsam
die Chancen und Möglichkeiten eines Berliner Sozialforums zu
diskutieren. Dieser Verabredung gingen verschiedenen Initiativen
voraus, so ein von Teilen des Sozialen Ratschlag organisiertes Treffen
von Gruppen und Initiativen zu diesem Thema. Die am 16. Februar
Anwesenden
vertraten jenes breite Spektrum, welches auch die Fahrt zum Europäischen
Sozialforum in Florenz von Berlin aus organisierte.
Die Idee, Sozialforen
gegen die neoliberal-kapitalistische Globalisierung zu bilden, entstammt
der weltweiten globalisierungskritischen und anti-kapitalistischen
Bewegung, die sich mehrere Male zu einem globalen (Gegen-)Gipfel
in Porto Alegre, Brasilien, traf. Von diesen Treffen ging die Initiative
aus,
in allen Erdteilen, Ländern und Regionen solche Foren zu gründen.
Die Sozialforen sind nicht nur parteiunabhängige Foren des
Meinungsaustausches, sondern vor allem auch politische Bündnisse
für gemeinsame Aktionen gegen den neoliberalen Kapitalismus.
Bei einem Nachfolgetreffen
des Einladungskreises für ein Berliner
Sozialforum wurde am 24. Februar 2003 von uns als inhaltliche Grundlage
der Diskussion über ein Berliner Sozialforum der politische
Rahmen der Einladung zum Europäischen Sozialforum in Florenz
als sinnvoll befunden. (siehe Anhang)
Bei der Diskussion dieser
Einladung waren wir uns darüber einig, dass nicht nur in der
Bundesrepublik insgesamt, sondern gerade beim Sparvorreiter Berlin
eine starke außerparlamentarische Opposition notwendig ist,
um die auch und gerade von der rot-roten Koalition
betriebene Regierungspolitik des Neoliberalismus zu stoppen.
Inwiefern dafür die Voraussetzungen und die Bereitschaft in
den auf verschiedenen Gebieten tätigen Basisinitiativen der
Stadt gegeben sind, möchten wir mir euch am 14. März diskutieren.
Im Anhang schicken wir
euch noch einige Papiere mit, die auf verschiedenen Seiten zur Vorbereitung
eines Berliner Sozialforums entstanden sind.
Mit solidarischen Grüssen
Hauke Benner (Sozialer
Ratschlag)
Michael Prütz (Sozialer Ratschlag / Kreuzberg gegen Krieg)
Uschi Volz-Walk (Sozialer Ratschlag)
Silke Dietrich (Sozialer Ratschlag)
Martin Mitterhauser (Gruppe Arbeitermacht)
Dieter Hartmann (Sozialer Ratschlag)
Jochen Klingner
Lena Brökl (Attac)
Bernd Gehrke (Anti-Hartz-Bündnis)
Peter Grottian (Initiative Berliner Bankenskandal)
Birger Scholz (Initiative Berliner Bankenskandal)
Michael Klockmann
Wir bitten diese Einladung
an alle Interessierten weiterzuleiten.
Rückfragen bei Michael Prütz; Tel.: 0172 9169800
Der Einladung waren folgende
Dokumenten angefügt, die hier zum Download im .doc-Format bereitliegen:
Diskussionspapier
Offener Brief des
Berliner Sozialforums
Prinzipien_ESF_Florenz
(englisch)
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