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gegen "Hartz" -
Gegen Arbeitszwang, Niedriglöhne
und Ich-AGs!
Das Berliner Anti-Hartz Bündnis stellt sich vor.

Die in Rekordzeit durch's Parlament gepeitschten Gesetzesänderungen bedeuten füer alle, die von Lohnarbeit, Scheinselbständigkeit oder staatlichen Leistungen leben, weniger Geld und weniger soziale Rechte. Für viele steht dann mehr Drecksarbeit zu Hungerlöhnen an. Sozialleistungen werden gekürzt, Arbeitslose und Sozialhilfeemp-fänger werden in Leiharbeit gepresst oder verlieren ihre Leistungen. Wer sich wehrt muss künftig nachweisen, dass die angebotene Arbeit unzumutbar war, bis das ge-klärt ist gibt's kein Geld. Das bedeutet, dass Niedriglohnjobs noch stärker als zuvor staatlich gefördert und Tarifstrukturen weiter unterlaufen werden. Die freie Wahl des Arbeitsplatzes ist mit den umfassenden Zwangsmassnahmen beseitigt, für die An-nahme eines Jobs sollen Arbeitslose alle sozialen Beziehungen aufgeben und den Wohnort wechseln.

Gleichzeitig wird mit dem "Kapital für Arbeit"-Programm Geld an Unternehmen ver-teilt, die Arbeitslose einstellen. Die Risiken kapitalistischen Wirtschaftens werden nach unten weitergegeben und individualisiert, Löhne durch staatliche Intervention weiter gedrückt - die rotgrüne Regierung sorgt durch Repression und die Ideologie der Selbstaktivierung für bessere Verwertungsbedingungen der Unternehmen und schafft soziale Grundrechte ab!

Auf der Veranstaltung informieren ReferentInnen aus dem Anti-Hartz-Bündnis über folgende Themen:

1. Wie ist die strategische Ausrichtung der geplanten drei Gesetzespakete zu beurteilen? Welche Folgen haben mit dem ersten Gesetzespaket beschlossenen Änderungen - wer ist wie betroffen, wann treten die Gesetze in Kraft ?

2. Wir stellen die politische Kampagne des Anti-Hartz-Bündnis vor: Welche Aktionen sind geplant, welche Strategie verfolgen wir, wie kann man mitmachen ?

Mo., 25. November, 19:00 Uhr im KATO
(unter U 1, 12, 15-Bhf. Schlesisches Tor)

Geplant ist eine weitere Veranstaltung des Anti-Hartz-Bündnisses am 4.12.02 im Audimax der Humboldt-Uni statt mit Christa Sonnenfeld, Detlef Hensche (angefragt), Ingrid Kurz-Scherf (angefragt), Michael Heinrich u.a.m.

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