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Archiv
Gesammelte "Werke"
alles, was inzwischen auf den anderen Seiten 'raus musste
     
  Einladung zum
5. Plenum des Anti - Hartz - Bündnisses
am Sonntag, den 24.November um 17 Uhr im Raum 0106; VH, 1. Etage im Haus der Demokratie, Greifswalderstr. 4 (Tram Am Friedrichshain)
  Gegen Arbeitszwang, Niedriglöhne und Ich-AGs!
sich aktivieren
gegen "Hartz" -
Das Berliner Anti-Hartz Bündnis stellt sich vor
Mo., 25. November, 19:00 Uhr im KATO
(unter U 1, 12, 15-Bhf. Schlesisches Tor)
   
Peter Nowack in der Jungen Welt vom 27.1.2002:
Bündnis gegen Ich-AG-Wahn
Großer Andrang bei erster Veranstaltung des Berliner Anti-Hartz-Komitees »Sich aktivieren gegen Hartz ? Gegen Arbeitszwang, Niedriglöhne und Ich-AG« lautete das Motto, unter dem das Berliner Anti-Hartz-Bündnis am Montag abend ins Kreuzberger Veranstaltungslokal Kato zur ersten öffentlichen Veranstaltung lud. Lange vor Beginn war im Kato kein Platz mehr zu bekommen. Gewerkschaftsaktivisten saßen neben Mitgliedern von Erwerbslosen- oder Sozialhilfeinitiativen und Altautonomen....
 

Jugendkonferenz 2002, IG Metall Völklingen fordert IG Metall zum Widerstand auf
Aus der Begründung: "Die Vorschläge der Hartz-Kommission zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit sind weder modern noch innovativ. Sie sind ein Schritt in die bildungspolitische Steinzeit."

   
  Widerstand formiert sich bundesweit:
BAG SHI
Bundesarbeitsgemeinschaft
der Sozialhilfeinitiativen e.V.
Moselstraße 25

Gemeinsam den massiven Angriff auf bestehende Rechte von
ArbeitnehmerInnen und Erwerbslosen abwehren!
- Einladung zum Gründungstreffen eines Bündnisses gegen die Umsetzung der Hartz-Pläne
   
  Der Protest greift um sich:
Demokratische JuristInnen gegen Hartz-Konzept
Das Recht auf tarifvertragliches Entgelt und tarifliche Arbeitsbedingungen, frei zu sein von betrieblicher Willkür, nicht Sorge tragen zu müssen, jederzeit ohne Grund den Arbeitsplatz zu verlieren, starke Betriebs- und Personalräte an seiner Seite zu wissen - das ist kein Luxus, sondern gehört zu den sozialstaatlichen, demokratischen und menschenrechtlichen Grundlagen menschenwürdiger Arbeit."
   
  attac gegen Hartz-Konzept
"[...] globaler Konkurrenzdruck [...], der von den Arbeitgeberverbänden dazu genutzt wird, in großem Stil Lohnsenkungen durchzusetzen. [...]. Im Rahmen der EU ist er ausdrücklich Bestandteil der Wirtschafts-politischen Orientierungen; dort heißt es schwarz auf weiß, dass gerade die unteren Löhne und Gehälter "um 20 bis 30 Prozent gesenkt werden" müssen. [...]"
   
  September 2002: VKL MAHLE Stgt-Bad Cannstatt zu Hartz
Völlig außer Acht gelassen wird, dass es Arbeitslosigkeit gibt, weil Arbeitsplätze fehlen. Wir können täglich im Betrieb erleben, woran dies liegt: [...]
   
  Stellungnahme zu den Vorschlägen der Hartz-
Kommission
AG Arbeit in Würde ist möglich
Nun soll auch die dritte Säule des Sozialversicherungssystems privatisiert werden. Die Vorschläge, die Ende Juli von der sog. Hartz-Kommission in der Form von "13 Modulen zum Abbau der Arbeitslosigkeit und zur Reform der BA" veröffentlicht wurden, stoßen in weiten Teile auf Kritik bis Ablehnung.
   
 

Diskussionsbeitrag des
Bezirksvorstandes der PDS
Tempelhof & Schöneberg vom 08.11.2002
Hartz-Vorschläge schaden Erwerbslosen und Sozialhilfeberechtigten

   
  Heimlich, still und leise:
ver.di Bezirkskonferenz Berlin gegen Hartz-Pläne
Der ver.di Bezirkskonferenz Berlin lagen am 19.10.2002 gleich
mehrere Anträge zum Themenumfeld der Hartz-Kommission vor. ie ausführlicher argumentierende Anträge der
"Bezirksfachbereichskonferenz Gesundheit, soziale Dienste,
Wohlfahrt und Kirchen Berlin
" in dem kritisch auf die beteiligung von Isolde Kunkel-Weber (ver.di) und IGM-Gewerkschafter Gasse eingegangen wird und des "Bezirkserwerbslosenausschuss Berlin" galten als erledigt durch die Annahme eines kurz gefassten Antrages der
"Bezirksfachbereichskonferenz Handel Berlin" Darüber
hinaus wurde des"Bezirkserwerbslosenausschusses Berlin" zur Ablehnung von über das Hartz-Papier hinausgehende "Leistungskürzungen für Erwerbslose" angenommen.

Freilich wurde nicht gerade viel dafür getan, diese Beschlüsse
bekannt zu machen... Den auführlichen Antrag der "Bezirksfachbereichskonferenz Gesundheit, soziale Dienste,
Wohlfahrt und Kirchen Berlin" findet man bei labournet und das war's. Ver.di selbst dokumentiert solche Beschlüsse offenbar nicht -- zumindest nicht im Internet.

   
  Prädikat: Nachahmenswert:
Das soll uns der ver.di-Vorstand erklären...
Mit einm offenen Brief fordert ver.di-Mitglied Hans-Günter
Osterkamp
"seinen" Vorstand auf, zu erklären, wieso den
Hartz-Pläne von ver.di in Persona Isolde Kunkel-Weber zugestimmt wurde, obwohl es dazu keine Beschlusslage gibt.
   
  "Was geht uns unser Gerede von gestern an?
Arbeitsloser befragt befragt IG Metall Vorstand nach guten Vorsätzen,keine Leitungskürzungen bei Arbeitslosen hinzunehmen."
Kurz nach der Wahl hatte sich Horst Schmitthenner kritisch zu Leistungskürzungen für Arbeitslose geäußert. Und nun?
   
  Protest-Aufruf
Gegen die 1:1 Vollstreckung des
"Hartz-Paketes"

Seit drei Wochen arbeitet in Berlin ein "Berliner Bündnis für soziale Grundrechte - Stoppt die Hartzpläne", (inzwischen schon Gesetzesvorlagen)
   
16 Flugblatt der AG Information
Müßiggangster, Faulenzer, Arbeitsscheue!
Laut Hartzkommission sollen Arbeitsfähige, die ihrer Mitwirkungspflicht nicht nachkommen, also u.a. die Arbeitsangebote der Ämter nicht annehmen, zukünf-tig kein Geld mehr erhalten.
   
  Rede auf der Grunewald-Demo vom September in Berlin
Berlin ist durch die Machenschaften der Berliner Bankgesellschaft total pleite. Mit Steuergeldern wird für privatwirtschaftliches Risiko gebürgt, sozusagen Nothilfe für Reiche geleistet. Gespart wird bei den Armen. Ein Irrsinn. Sozialhilfebezieher werden noch mehr drangsaliert und schikaniert, bis sie jegliche Scheißarbeit annehmen müssen.
   
  Begonnen hat es im Mai mit dem DGB- Kongreß in Berlin:
Erwerbslosenproteste in Berlin

Es fanden sich Leute, die das Bedürfnis hatten, dort zu protestieren. Das Thema, das uns vereinte, war die geplante Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe. Gleichzeitig erfuhren wir (etwas spät), dass ein bundesweiter Aktionstag in Berlin vorgesehen war. Wir begannen zu mobilisieren, mit Transparenten und Flugblättern besuchten wir Veranstaltungen.
   
 

Aufruf zur Demo am 15.11.2002 vor dem Reichstag
"Blitz-Gesetze" gegen Erwerbslose und Beschäftigte

Unter dem Deckmantel, die Vorschläge der Hartz-Kommission umzusetzen, fegen gerade ohne Diskussion mit den Betroffenen Blitz-Gesetze durch den Bundestag.

   
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