.    
Kommentare und Meinungen

  ARMER MANN WAS TUN - HARTZ-GESETZE UND SOZIALER FRIEDE  EINIGE BETRACHTUNGEN ZU DEN GEPLANTEN ARBEITSMARKT- UND SOZIALREFORMEN
( Nov.04)
   
Realitäten bei 'Ein-Euro-Jobs'
Ein Erfahrungsbericht aus Hamburg
vom Nov. 04
   
Montagsdemo in Wittenberg und der Zeitungs-Bericht darüber (24.Aug.04)
Brief einer Kollegin aus Wittenberg an Gerhard Schröder anlässlich der Meldungen in den Medien über die Anzahl der Teilnehmer an den letzen Montagsdemos Und ihre klare Meinung zur "Abrißbirne" Hartz IV!
   
Risiken und Chancen grüner Sozialpolitik
Nachhaltigkeit und soziale Sicherung
Dieser Artikel von Michael Opielka aus den Gewerkschaftlichen Monatsheften ist eine interessante reformistische Kritik an Hartz und Rürup aus dem reformistischen Lager.
(download einer pdf-Datei; 44 kB)
     
 

Nehmt die Reichen ran ! Wir werden offensiv!
Eine erste Reaktion auf Schröders "Regierungserklärung" vom
14. März 2003 vor dem Deutschen Bundestag:

     
 

Devot bevorzugt, gerne christlich
Auf einer Homepage für Zeitarbeitsfirmen findet sich die Dokumentation eines Artikels eines Juristen in der Fachzeitschrift Blickpunkt Dienstleistung:
Helmut Bill zur Tarifierung
Welche Gewerkschaften (CGM, DGB oder was sonst) soll[sic!] es sein?
...nälich dann, wenn ein Tarifvertrag abgeschlossen oder zumindest angewendet werden soll. Dass da keine Zeitarbeitsfirma drum herum kommt, wird hier schon mal festgestellt, und Tarifverträge mit Gewerkschaften des Christlichen Gewerkschaftsbundes favorisiert. Aus der Sicht der 'mittelständischen' (also etwas kleiner geratenen) Zeitarbeitsfirmen wird hier jede Verhandlung mit DGB-Gewerkschaften als sinnlos eingestuft.
Kostprobe: ''Warten lohnt sich nicht, denn entweder bringen die Tarifverträge mit den Christlichen Gewerkschaften die Lösung für die Zeitarbeit, oder der Gesetzgeber bessert die AÜG-Reform nach, von den DGB-Gewerkschaften hat die Zeitarbeit nichts zu erwarten.
(...)
Die Drohung, Arbeits- und Landesarbeitsämter würden Tarifverträge mit Nicht-DGB-Gewerkschaften beim AÜG und bei der PSA-Zulassung nicht anerkennen, dürfte sich auch als leere Worthülse entpuppen: Auch wenn die meisten Entscheider bei der Bundesanstalt für Arbeit, den Landesarbeitsämtern und den Arbeitsämtern verdi-Mitglieder wären, würde niemand von verantwortlicher Seite sich zu einer solchen Schützenhilfe für den DGB versteigen.''
der ganze Artikel als .doc-Download bei http://www.ig-zeitarbeit.de/

     
 

Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik:
Sondermemorandum vom Dezember 2002
Gegen weiteren Kahlschlag bei der Arbeitsförderung -
Hartz-Konzepte lösen Misere auf dem Arbeitsmarkt nicht
Sozialstaatliche Alternativen für mehr Beschäftigung

Die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland steht derzeit vor einem
grundlegenden Strategiewechsel, der in seinen Auswirkungen
bisher unter dem Stichwort "Hartz-Reform" nur sehr verkürzt
diskutiert wird.
Dieses Sondermemorandum fragt daher kritisch:
(1) Welche absehbaren Folgen resultieren aus finanziellen
Rahmenbedingungen und Planungen zur Umgestaltung der
Arbeitsförderung?
(2) Welche Grundüberzeugungen liegen den Empfehlungen der von
Hartz geleiteten Expertenkommission zugrunde?
(3) Wie tauglich sind die Empfehlungen der Hartz-Kommission
zur Reform der Arbeitsmarktpolitik, gemessen an
professionellen Standards der Politikberatung?
(4) Was sind denkbare Ansätze eines sozialstaatlich
orientierten Alternativkonzeptes für eine Reform der
Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik in der Bundesrepublik?

und
- Memorandum 2002 Europäischer Ökonominnen und Ökonomen
für eine alternative Wirtschaftspolitik in Europa

     
  Wirtschaftswoche, 18.12.2002
Ex-Richter: Hartz-Reform verfassungsrechtlich bedenklich
Kurze Notiz; dass Strafen für nicht rechtzeitiges Anmelden nach einer Kündigung möglicherweise nicht rechtens sind.
     
 

Hartz setzt in Bewegung
Berliner Bündnis mobilisiert gegen Deregulierung des Arbeitsmarktes
Geht man den bürgerlichen Medien auf dem Leim, könnte man meinen, Kritik am Hartz-Konzept erschöpfe sich in den Protesten einer Allianz aus Union, FDP und Wirtschaftslobbyisten. Wovon »Otto-Normalverbraucher« dagegen kaum etwas mitbekommt: Gegen den neoliberalen Frontalangriff auf Arbeitslose regt sich zunehmend auch Widerstand derer, die eine weitere Deregulierung des Arbeitsmarktes zu Verlierern stempeln würde. Deutschlandweit schließen sich immer mehr Erwerbslose, Gewerkschafter, Angehörige von Basisgewerkschaften und sozialpolitischen Gruppen zu heterogenen Bündnissen zusammen, die sich dem Kampf gegen den Hartzschen Umbau des Arbeitsmarktes verschrieben haben.

     
  Bündnisse und Aktionen gegen Hartz-Konzept:
Mehr Proteststimmung in den Gewerkschaften?
JW- Interview mit Hinrich Garms, Sozialwissenschaftler und aktiv im Berliner Anti-Hartz-Bündnis sowie Mitarbeiter der Erwerbslosenzeitung Quer
     
  taz Berlin lokal Nr. 6923 vom 6.12.2002, Seite 22
Hartz-Gegner machen mobil
Rund 400 Menschen demonstrieren gegen die Regierungspläne zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. In der Humboldt-Uni versammeln sich rund 500 Gegner des Hartz-Konzeptes
von ANTJE LANG-LENDORFF
     
  Jochen Koehler
Kampfansage

Anti-Hartz-Buendnis mobilisiert zum Widerstand gegen Arbeitsmarktpolitik. Generalstreik gefordert
aus der jungen Welt vom 06.12.2002
     
 

Telepolis vom 5.12.02

Erwerbsloseninitiativen und Gewerkschaftsbasis kritisieren Hartz-Konzept
"Im Mittelalter behaupteten die Alchemisten, sie könnten aus Lehm Gold machen, und alle glaubten ihnen. Die modernen Alchemisten sind die Wirtschaftsexperten, die behaupten, durch immer mehr Lohnsenkungen könne die Arbeitslosigkeitbekämpft werden. Auch ihnen glauben viele."
   
 

taz Berlin lokal Nr. 6921 vom 4.12.2002, Seite 24,
von ANTJE LANG-LENDORFF
Stunde der politisch allein Gelassenen
Anti-Hartz-Bündnis mobilisiert gegen Reform des Arbeitsmarkts. Potenzielle Hartz-Gegner sollen ins Boot geholt werden. Bundesweite Vernetzung im Gespräch

     
  AG "Frauenerwerbslosigkeit" des ALV:
Was bringt Hartz den Frauen?

Adrea Michel, stellv. Sprecherin der AG "Frauenerwerbslosigkeit" des Arbeitslosenverbandes Deutschland e. V., stellt das Hartz-Konzept den wohltönenden Erklärungen der rot-grünen Regierung zur Umsetzung von gender-Mainstreaming (der Berücksichtigung von Problematiken des geschlechterverhältnissen in allen Bereichen des Regierungshandelns) entgegen.
     
Die Bundesregierung fackelt nicht lagne
Zur Umsetzung des Hartz-Papiers
Dieser Text richtet sich an alle, die ihren Lebensunterhalt und vielleicht noch den von Angehörigen über Lohnarbeit finanzieren, und zwar sowohl an jene, die festangestellt vollzeitbeschäftigt sind, wie auch an jene, die sich mit Jobs über Wasser halten und oft nicht wissen, ob es für die Fixkosten (Miete, Versicherungen, Energiekosten, Verpflegung) im aktuellen Monat reichen wird.
Schulbesuchende, Auszubildende und Studierende aufgemerkt!
     
  Das Argument 245 bringt eine Rezension von Frigga Haug zum Buch "Arbeit poor. Unterwegs in der Dienstleistungsgesellschaft" von Barbara Ehrenreich, die hier auch zum Download bereit liegt
     
  Michael Menz hat im Web einen kurzen Artikel zur
Auflösung des Sozialstaates

und einen weiteren zum Thema
"Die Koalition der Asozialen"
     
  Uwe Müller hat bei neue-einheit einen
Artikel zum Thema Hartz
     
  23. Oktober 2002 - Horst Schmitthenner:
"Leistungskürzungen bei Arbeitslosen gefährden Hartz-Pläne"
Als "Sprengsatz" für die Umsetzung der Hartz-Vorschläge hat IG
Metall-Vorstandsmitglied Horst Schmitthenner die geplanten
Leistungskürzungen bei Arbeitslosen bezeichnet. Die Zustimmung der Gewerkschaften zur Weiterentwicklung der Arbeitsämter in dienstleistungsorientierte Job-Center sowie zur Verbesserung der Arbeitsvermittlung sei an die Zusage gebunden, auf pauschale Leistungskürzungen bei Arbeitslosen zu verzichten, sagte Schmitthenner ....
     
  Der Protest greift um sich:
Demokratische JuristInnen gegen Hartz-Konzept
Das Recht auf tarifvertragliches Entgelt und tarifliche Arbeitsbedingungen, frei zu sein von betrieblicher Willkür, nicht Sorge tragen zu müssen, jederzeit ohne Grund den Arbeitsplatz zu verlieren, starke Betriebs- und Personalräte an seiner Seite zu wissen - das ist kein Luxus, sondern gehört zu den sozialstaatlichen, demokratischen und menschenrechtlichen Grundlagen menschenwürdiger Arbeit."
 

Beiträge bitte im .txt-, .rtf- oder html-Format an
info@anti-hartz.de
Verwendung unverlangt eingesandter Texte unter Vorbehalt.

zum Seitenanfang

 

 

zur Startseite >>
organisatorisches:
Wir über uns
Arbeitsgruppen
Aktionen / Termine
  Kontakt
  Archiv
  Verbündete
thematisch:
• Arbeitszwang
Leiharbeit
• Armut / Reichtum
Prekarität
theoretisch einordnend
• Arbeitsmarkt- / Sozialpolitik
  Materialien
  Kommentare
Gegenöffentlichkeit / Protest
soziale Gruppen:
Professionelle
Erwerbslose
Sozialhilfebeziehende
• geringfügig Beschäftigte
abhängig Beschäftigte
• BAFöG-Beziehende
• Kindergeldbeziehende
   
  zur Startseite >>