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"Was geht uns unser Gerede
von gestern an?
Arbeitsloser befragt IG Metall Vorstand nach guten Vorsätzen, keine Leitungskürzungen bei Arbeitslosen hinzunehmen."

Gesendet: Donnerstag, 7. November 2002 13:52
An: pressestelle@igmetall.de
Betreff: Horst Schmitthenner - Gegen pauschale Leistungskürzungen bei
Arbeitslose

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wollte mich nur einmal erkundigen, nachdem ich bei Labournet.de, der
Gewerkschaftslinken, erfahren habe, dass nicht alle mit den unsozialen
Hartz-Gesetzen einverstanden sind, was den aus der Pressemitteilung von
Horst Schmitthenner, http://www.igmetall.de/pressedienst/2002/137.html,
geworden ist.
Nach der Gesetzeslage, hier mein Link zur Gewerkschaftslinken und den
Gesetzestexten, die heute dem Bundestag vorlagen:
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/modelle/hartz/vorschla
ege.html,
soll es nun doch zu massiven pauschalen Leistungskürzungen kommen.
Will die Gewerkschaftsmehrheit sich dies wirklich widerstandlos gefallen
lassen, wenn eine neoliberale rot-grüne Regierung arbeitslose Arbeitnehmer bestraft?

In der Hoffnung, dass nicht, verbleibe ich.
Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Hau

PS: Auch sonst sind einige Punkte im Gesetz vorhanden, die wohl nicht ganz der Linie der Gewerkschaften entsprechen, wie ich beim ersten Überfliegen des Textes feststellen mußte. Ganz zu schweigen davon, dass soziale Grundrechte mit Füßen getreten werden, die jedem Bürger, egal ob arbeitslos oder nicht, von unserer Verfassung der Bundesrepublik Deutschland garantiert werden.

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